Ghost Town

von Bill Frisell

Derzeit nicht lieferbar

Label: Nonesuch/Warner
Erscheinungsdatum: 06.03.2000

Rezension aus FALTER 13/2000

Bill allein im Studio - mit sieben verschiedenen, teilweise elektrifizierten Gitarren, einem Bass und einem sechssaitigen Banjo. Der Titel, "Ghost Town", ist Programm: viel verhuschte Atmosphäre, hallende, glissandierende Gitarren, begleitet von weiteren Gitarren. Wer hier durchkommt, hats nicht eilig: Wenn Bill Frisell einmal richtig auf die Tube drückt, pendelt sich das musikalische Geschehen im unteren Bereich von "gemächlich" ein: gelassen-gottergebener Hotte-Hü-Country; Lagerfeuermusik, lange nach dem Erlöschen des Lagerfeuers; praktische Schwingungslehre. Natürlich ist es hübsch, wenn Frisell seine Gerätschaften zu einer Art Noir-Western-Walzer aufs Parkett bittet ("Variation on a Theme"); und natürlich ist es wunderbar, wenn er den Heyman/Young-Klassiker "When I Fall in Love" auf dem Banjo fingert, als wärs das erste Mal. Dennoch finde ich, dass man Bill Frisell nicht alleine lassen, dass ihm irgendwer wieder ein bisschen Feuer unter dem Arsch machen sollte.

in FALTER 13/2000 vom 31.03.2000 (S. 62)


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