Gulda spielt Schubert

von Friedrich Gulda

Derzeit nicht lieferbar

Label: Paradise Productions
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 14/2000

Friedrich Gulda, via CD ein letztes Mal "auf Visit". Und das wider Erwarten nicht mit Meister Mozart, sondern mit dem wienerischsten aller Klassiker: Franz Schubert. Zum Glück, denn an Schubert hatte sich Gulda selten gewagt, wegen "allzu großer innerer Nähe", wie er im Booklet selber erklärt. Wer die Aufnahme hört, versteht, was Gulda damit meinte: Von Schuberts "zutiefst wienerischer Grundstimmung" in ihrer "Mischung aus Lächeln und Selbstmord" angesteckt zu werden, empfand er als "existenzielle Gefährdung". Kurz vor seinem Tod hat sich Gulda noch einmal darauf eingelassen. Wenn schon, dann richtig, also mit den abgründigen, verinnerlichten Impromptus op. 90 und den selbstvergessen wirkenden, melancholischen Moments musicaux op. 94. So kann das kein anderer.

in FALTER 14/2000 vom 07.04.2000 (S. 64)


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