Label: Teldec/Warner
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 21/2000

Neue CDs von Nikolaus Harnoncourt zu rezensieren ist angenehm: Der Mann fasst sowieso nur Musik an, zu der er auch was zu sagen hat. Kein Problem also, wenn er nun - nach der siebten und der achten - seinen Dvorak-Zyklus mit der oft eingespielten neunten Sinfonie abschloss. Im Gegenteil: Mit der für ihn typischen Transparenz schaffte es Harnoncourt, die zahlreichen Elemente schwarzer und indianischer Folklore der in New York entstandenen Sinfonie freizulegen, auf die Dvorak in seinem Bemühen, eine amerikanische Nationalmusik zu entwickeln, großen Wert legte. Während ältere Referenzaufnahmen von Kubelik, Ancerl und Co. das Werk eher zu einem sehnsuchtsvollen Blick zurück - aus Amerika nach Böhmen - verklärten, wird es hier tatsächlich als Musik "Aus der neuen Welt" verständlich.

in FALTER 21/2000 vom 26.05.2000 (S. 64)


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