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von Bertl Mütter

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Label: ARBE/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 38/2000

Bertl Mütter ist eine Art pneumatischer Artist, der ziemlich viel in ziemlich heftige Schwingungen versetzen kann: Allen voran die eigenen Stimmbänder und die Posaune, dann aber auch noch Euphonium und Muschelhorn und alles, was halt so herumsteht und mitschwingen kann. Zum Beispiel die Minoritenkirche Stein, wo die vorliegende CD aufgenommen wurde. Da hallt und schallt es zurück, Räumlichkeit wird hörbar, und plötzlich befindet sich der Zuhörer inmitten eines um ihn herum wirbelnden Klangstroms ("Hurrikan"). Und auch wer sich für minutenlange Aufzählung österreichischer Postleitzahlen begeistern kann, wird bei Mütter bestens bedient. Menschen, die herkömmliches pfeifbares Liedgut sonoren Abenteuerreisen vorziehen, sollten sich allerdings weiterhin an die Kinks halten.

in FALTER 38/2000 vom 22.09.2000 (S. 61)


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