Konferenz der Armseeligkeit

von Hannes Löschel

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Label: loewenhertz/Extraplatte
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 42/2000

Vorhersehbar war die Musik des Pianisten Hannes Löschel noch nie. Mit seinen Kollegen Josef Novotny und Thomas Lehn geht es ihm im Projekt Antasten um "die Erweiterung des Instruments" mittels Elektronik und/oder klassischer Präparation, und auch auf der neuen Solo-CD "Konferenz der Armseeligkeit" spielen Steine, Schrauben, Radiergummis, E-Bow und Tonbänder wieder eine große Rolle. Nach John Cage klingt es deswegen trotzem nie. Stattdessen kommen in den 16 meist fragmentarisch kurzen Stücken eher "klassische" pianistische Tugenden zum Tragen: der satte Klang eines Flügels, beinahe spätimpressionistisch wirkende Klanglichkeit oder die freie und doch melodieverliebte Improvisation, die den Einfluss von Keith Jarrett weder verleugnen kann noch soll. Und selbstverständlich lässt sich auch all das glänzend "erweitern". Sehr fein.

in FALTER 42/2000 vom 20.10.2000 (S. 68)


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