Rien

von Noel Akchoté

Derzeit nicht lieferbar

Label: Winter & Winter
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 44/2000

Sein Buch solle ein Lektüre-Movie sein, meinte Franz Schuh unlängst in der Falter-Buchbeilage. Definitiv ein Hör-Movie ist jedenfalls die neue CD des Electronic-Noise-Jazz-Trios von Noel Akchote. Der französische Gitarrist, der bislang irgendwo zwischen avanciertem Rock und improvisiertem Jazz pendelte, ging mit "Rien" einen weiteren Schritt in Richtung Elektronik. Die eigentümliche Klangreise dreier Herren ist gewiss keine leichte Kost - doch Titel wie "Gifle", "Pleure", "Crache", "Mords" (also "Schlag", "Schrei", "Spuck", "Beiß") führen auch in die falsche Richtung. Statt expressionistische Elektronikattacken zu reiten, werden auf "Rien" eher statisch-minimalistische Töne angeschlagen, manchmal zwar unruhig flirrend, aber nie hektisch oder brutal. Was aber nicht heißen soll, dass der elektroakustische Film der drei Klangregisseure nicht über weite Strecken spannend wäre.

in FALTER 44/2000 vom 03.11.2000 (S. 66)


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