Derzeit nicht lieferbar

Label: PAO/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 49/2000

Das Schaffen des versatilen Rohrblatttausendsassas Marty Ehrlich ist breit, seine Produktivität als musician's musician schwer überblickbar. Auf seinen eigenen Einspielungen liebt er es, mit anderen Saxophonisten zusammenzuarbeiten, so auch auf "Malinke's Dance", wo er mit Tony Malaby kontrollierte und niemals protzige battles austrägt, aber auch melodiebetontem exotischem Einklang ("The Cry Of" - mit Ehrlich an der Flöte) huldigt und - diesmal allerdings alleine am Sax - "Tears of Rage" (Manuel/Dylan) mit Emphase und Inbrunst attackiert. Der zweite Bläser fehlt bei den Trio-Aufnahmen, das Tenor wird durch das Alt ersetzt, und die Klarinette kommt hinzu. Auf dieser entwickelt Ehrlich wunderschöne Melodien ("Aubade"), bringt es aber auch zu schneidend-swingender Rasanz ("BBJC"). 2 Minuten 20 volle Attacke setzt es auf dem Titelstück, wohingegen "Point of View" die Balance zwischen Muskelspiel und Relaxtheit souverän zu wahren weiß. In allem aber beherzigt Ehrlich einen Satz seines Lehrers Malinek Elliott: "Don't seperate all the various parts of the music; they're all connected."

in FALTER 49/2000 vom 08.12.2000 (S. 72)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb