Stankonia

von Outkast

Derzeit nicht lieferbar

Label: Arista/BMG
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 7/2001

"The South got something to say." Mit dieser Kampfansage an die Ost- und Westküste trat das HipHop-Duo Outkast 1994 an und hatte umgehend Erfolg. Mit ihrer vierten CD "Stankonia" haben Antoine "BigBoi" Patton und Andre "Dre" Benjamin aus Atlanta ihr Konzept, Lokal-Kolorit mit einem universalistischen Musikverständnis zu paaren, perfektioniert: Ob Gitarrensamples, Kinderliedmelodien oder herrlich verstolperte Drum-'n'-Bass-Grooves, die Puristen das Fürchten lehren ("B.O.B.") - alles wird verwurstet. Mit diesem Mix kommen sie aber nur deshalb durch, weil darüber ein großer Zusammenhang steht: Funk im wahrsten Sinne des Wortes. "Stankonia" wird zwar als Rap-Platte verkauft, klingt über weite Strecken aber wie die moderne Variante von Parliament. Umso erfreulicher, dass diese Anachronismen den Mainstream nicht zu stören scheinen und der Heuler "Ms. Jackson" zum Welthit werden konnte.

in FALTER 7/2001 vom 16.02.2001 (S. 61)


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