Gaspard de la nuit

von Martha Argerich, Robert Schumann, Maurice Ravel

Derzeit nicht lieferbar

Label: EMI
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 7/2001

Eigentlich müsste man stinksauer auf Martha Argerich sein: Seit rund 20 Jahren will die Ausnahmepianistin keine Soloabende mehr geben und tritt - was auch nicht zu verachten ist - nur noch im Duo mit Alexandre Rabinovitch oder mit Orchester auf. Was wir deswegen verpassen, macht uns ihr Label EMI nun schon zum zweiten Mal mit einem Live-Mitschnitt aus dem Amsterdamer Concertgebouw von 1978/79 klar. Diesmal dürfen wir uns darüber ärgern, Argerichs Versionen von Schumanns "Fantasiestücken", Ravels "Gaspard de la nuit" und seiner "Sonatine" nicht mehr live hören zu können. Niemand verleiht diesen irisierenden Stücken solche Luftigkeit, niemand versteht es so wie sie, die Hörer in den Bann der Musik zu versetzen - und niemandem außer ihr würden wir die charmanten technischen Schwächen vergeben. Man kann einfach nicht sauer auf Martha Argerich sein.

in FALTER 7/2001 vom 16.02.2001 (S. 61)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb