Strichcode

von Max Nagl Quintet

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Label: rude noises/Extraplatte
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 8/2001

Man darf sich vom Namen des Labels nicht abschrecken lassen: Längst steht der Multi-Instrumentalist Max Nagl (Schwerpunkt: Rohrblattinstrumente) nicht mehr für garstigen Lärm, ja eher schon fürs Gegenteil - herzerwärmendes und einschmeichelndes Klanggut. Aber auch das stimmt so nicht ganz. Denn neben einer Prise Lärmigkeit, die schon sein muss, setzen die acht Stücke von "Strichcode" auf ein ständig präsentes Irritationsmoment: Nur nicht in die Vollen gehen, immer ein bisschen die Luft und das Tempo rausnehmen. Der Zuhörer soll schließlich wissen, was er daran hat, wenn plötzlich Melodien erblühen oder doch einmal ordentlich losgelegt wird. Wenn es so etwas wie hatscherte Eleganz oder kargen Schmelz gibt, dann führt es dieses Salonjazzkammerzirkusbarorchester vor: die Lounge Lizards im Schubert-Stüberl. Oder so.

in FALTER 8/2001 vom 23.02.2001 (S. 22)


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