Beat Em Up

von Iggy Pop

Derzeit nicht lieferbar

Label: Virgin / EMI
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 27/2001

War der zähe Rocker Iggy Pop einst mit The Stooges maßgeblich für die US-Punk-Vision verantwortlich, kehrt er nach der ambivalenten "Avenue B"-CD ohne Umschweife zu seinen "Raw Power"-Wurzeln zurück. "You're wearing a mask, you look better that way" ("Mask") - hier hängt es Pop wieder einmal so richtig raus. Tref-fenderweise sind die meisten Songs auf derbe, trashige Rhythm'n'Blues-Riffs aufgebaut. Iggys Gejaule klingt in "Howl" derart überzeugend, dass selbst die Hauskatze durchdreht. Konnte man "Real Wild Child / Wild One" (1986) noch ungebrochen als spät-pubertäres Statement nehmen, ist die ironische Seite heute nicht mehr zu überhören. Im Song "Beat Em Up" mokiert sich der Punk über die HipHop-Generation, die ihm längst schon den Rang abgelaufen hat. "It's All Sh*t", zweifellos - und ein großes Pop-Album.

in FALTER 27/2001 vom 06.07.2001 (S. 55)


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