I Am Here

von Ellen ten Damme

Derzeit nicht lieferbar

Label: Mercury
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 34/2001

So verhalten, wie man es sich von einer pflegeleichten Pop-Sängerin erwarten würde, beginnt Ellen ten Damme ihr Eröffnungsstück "Rain Roses". Damit legt sie jedoch, ähnlich wie PJ Harvey auf "Rid of Me", eine falsche Fährte für ihr Debüt-Album. Nach siebzig Sekunden verrät die Niederländerin, wovon ihr fragmentiertes Tagebuch geprägt wurde: Alternative-Rock, der Boss Hog, Garbage und vor allem Courtney Loves Gesang zum Vorbild hat. "Just Do It" oder "Gadget" zählen mit zum Besten, was gegenwärtig von einer energetischen Rockerin zu hören ist. In "It Ain't Easy" wird schelmisch Hendrix' "Crosstown Traffic"-Riff zitiert. Und im Song "In You" schneidet die Sängerin gar die Brust des Geliebten auf, um zu sehen, ob da wirklich, wie behauptet, Liebe drinsteckt. Seit Nina Hagen keine so rabiate Kontinentaleuropäerin gehört. Sehr erfrischend.

in FALTER 34/2001 vom 24.08.2001 (S. 49)


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