Vierzehn Lieder

von Peter Licht

Derzeit nicht lieferbar

Label: BMG
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 37/2001

"Meide die Popkultur, dann gehts dir besser", empfiehlt uns nachdrücklich der öffentlichkeitsscheue Meinrad "Sonnendeck" Jungblut alias PeterLicht und erinnert dabei an einen Professor Adorno im Schafspelz des gewitzten Songwriters. Tatsächlich dürfte der kulturpessimistische Feind der leichten Künste dabei aber im Grab rotieren, verleibt Licht - in der Logik der Frankfurter Schule - doch noch die Kritik als Produkt dem allumfassenden Bösen der Kulturindustrie ein. Da wir uns hier aber nicht im gestrengen Seminar zur kritischen Theorie befinden, sei vermerkt: PeterLicht, dieser schrullig-liebenswerte Protestsänger im minimalistischen Elektro-Pop-Format, er hat Recht! Sein Album "Vierzehn Lieder" klingt, als hätte der frühe Andreas Dorau ausgiebig vom Teller der Erkenntnis genascht und sei hiermit als eigenwilligste CD des Jahres dringend ans Herz gelegt.

in FALTER 37/2001 vom 14.09.2001 (S. 58)


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