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Label: Virgin / EMI
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 51-52/2001

"Diese Einspielung ist so irr wie das Stück selber!" So wurde das Fehlen dieser CD in den aktuellen Falter-Top-Ten moniert (siehe Seite 77). Völlig zu Recht - denn tatsächlich hat Piotr Anderszewski hörbar Spaß daran, all die Wahnwitzigkeiten auszukosten, die sich Beethoven in seinem letzten Klavierwerk gönnte. Weil er das mit stupender Technik und großem dynamischem Differenzierungsvermögen tut, werden aus den 33 Variationen trotzdem keine Karikaturen - und dafür hätte der 32-Jährige eigentlich mehr verdient als den undankbaren 11. Platz. Seine neue Bach-CD ist für 2002 angekündigt - und wird garantiert nicht vergessen!

Carsten Fastner in FALTER 51-52/2001 vom 21.12.2001 (S. 80)


Rezension aus FALTER 8/2001

Wer der Meinung ist, dass Variationssätze eigentlich eher langweilig sind, hat ja prinzipiell nicht ganz so Unrecht. Große Ausnahme: Beethovens 33 "Diabelli-Variationen". Ein Wahnsinnswerk! Ohne Rücksicht auf die musikalischen Gepflogenheiten der Zeit zog Beethoven in seinem letzten Klavierwerk alle Register, um aus dem simpel gestrickten (und gerade deswegen so gut dafür geeigneten) Walzer-Thema des Verlegers Anton Diabelli alles rauszuholen, was irgendwie geht. Dabei wird Bachs "Goldberg-Variationen" (die andere Ausnahme) genauso die Referenz erwiesen wie Händels Doppelfugenkunst, Mozart zitiert und Schumanns Harmonik ebenso vorweggenommen wie Chopins ausladende Ornamentik. Maurizio Pollini behielt den Überblick und sorgte - ohne zu schulmeistern - dafür, dass man das auch alles hört. Ein Muss!

Carsten Fastner in FALTER 8/2001 vom 23.02.2001 (S. 22)


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