Quatre chants

von Gérard Grisey

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Label: Kairos/Harmonia Mundi
Erscheinungsdatum: 01.01.2001

Rezension aus FALTER 51-52/2001

Vier völlig unterschiedliche Texte zum Thema Tod (moderne französische und antike griechische Lyrik, Fragmente altägyptischer Grabinschriften und Verse des Gilgamesch-Epos) dienten Gérard Grisey (1946-1998) als Grundlage für eines der eindrucksvollsten und faszinierendsten Werke nicht nur des französischen Spektralismus, sondern überhaupt des späten 20. Jahrhunderts: die "Quatre chants pour franchir le seuil" ("Vier Gesänge, um die Schwelle zu überschreiten"). Derart unmittelbar und tief berührende Musik wurde lange nicht mehr geschrieben - was weniger damit zusammenhängt, dass Grisey noch vor der Uraufführung seines letzten Werks unerwartet starb, als vor allem mit seiner Behandlung des Klangs als "lebendiger Organismus", dem "die Zeit Atmosphäre und Territorium ist". Begleitet von hervorragenden Einführungstexten (Peter N. Wilson und Philippe Hurel) legt das Label Kairos nun die gelungene Ersteinspielung dieser großartigen Musik vor.

in FALTER 51-52/2001 vom 21.12.2001 (S. 80)


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