Uninvisible

von Chris Wood, Martin Medeski

Derzeit nicht lieferbar

Label: Blue Note/EMI
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 16/2002

Von der Kühnheit ihres Albums "The Dropper" (2000) ist das New Yorker Trio (org, b, dr) hier doch um einiges entfernt. Fettes Hammond-Gestotter und schwerer Bass-(drum-)Beat sorgen zwar ordnungsgemäß für den bekannten Mörder-Groove, aber die musikalische Substanz hält sich in Grenzen. "Uninvisible" ist ein hochmanieriertes, mit Turntables, Bläsern, hypervirilem Gegurgel und breit variiertem Instrumentarium (John Medeski bedient ein Dutzend verschiedener Keyboards - wobei auch Mini-Moog, Mellotron und die gute alte Melodika wieder einmal zu Ehren gelangen) aufgemotztes Album, dessen ostentative Bemühtheit um urbane Noir-Atmosphäre auf die Dauer etwas ermüdend wirkt.

in FALTER 16/2002 vom 19.04.2002 (S. 59)


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