Sirena

von Cousteau

Derzeit nicht lieferbar

Label: Palm Pictures / Rough Trade
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 27/2002

Ein nicht unerheblicher Startvorteil: Mit Davey Ray Moor hat diese Band einen in Beirut geborenen David Sylvian-Doppelgänger als Songwriter, der auf Abruf swingende Balladen im Stile Burt Bacharachs aus den Tasten zu klopfen vermag (siehe z.B. "Damn These Hungry Times" oder "Salome"). Sänger Liam McKahey, ein tätowierter Ire aus Cork, lässt seinen butterweichen Bariton indessen durch die Reviere von Scott Walker, David Bowie und Sean Bonniwell lustwandeln. Alles sehr erwachsene Referenzen, was auch gut zu den gepflegten Anzügen der fünf Herrschaften passt, die übrigens mehrheitlich auf Hausbooten leben. So wie ihr Namensgeber lieben Cousteau nämlich das Wasser, daher auch "Sirena", der Titel ihres zweiten Albums, das ihr glorreiches erstes an souliger Subtilität noch zu übertreffen vermag.

in FALTER 27/2002 vom 05.07.2002 (S. 62)


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