Songs to Anything that Moves

von Hannes Enzlberger

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Label: between the lines
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 28/2002

Der österreichische Bassist Hannes Enzlberger geht seiner Begeisterung für die Musik von Carla Bley nach. Identifizierbar wird das in der Bass-Linie von "Heiße Nächte", die Bleys "Reactionary Tango" zitiert, oder in dem fünften von "Sieben Versatzstücken", in dem Bleys wunderbarer "Song to Anything that Moves" aus dem Meisterwerk "Escalator Over the Hill" in einem schönen Arrangement dargeboten wird. Ein Stück davor erinnern das melancholische Melos und der ausdrucksstarke Thomas Berghammer (tp, fl-h) eher an Tomasz Stanko, und auch "Losn" enthält einige sehr schöne, somnambul balladeske Passagen, in denen Oskar Aichinger (p) zögerlich seine Single-Note-Lines aus dem Gelenk zaubert. Dieser kammermusikalische Ansatz, der stilistisch ganz auf der Linie des Label-Kurators Franz Koglmann liegt, wird dazwischen immer wieder durch ruppigere Passagen von gestischer Vehemenz unterbrochen. Kein ganz rundes, aber ein interessantes Album.

in FALTER 28/2002 vom 12.07.2002 (S. 54)


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