At Carnegie Hall

von Pierre-Laurent Aimard

Derzeit nicht lieferbar

Label: Teldec/Warner
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 29/2002

Die Zeiten, in denen hier Tastentiger wie Horowitz oder Rubinstein unter weltweiter Beachtung gefeiert wurden, sind zwar längst vorbei, aber natürlich gilt ein Auftritt in der New Yorker Carnegie Hall noch immer als etwas ganz Besonderes. Pierre-Laurent Aimard, französischer Pianist der Sonderklasse, gab dort im Dezember letzten Jahres sein Debüt und unterstrich damit wieder einmal, dass er längst nicht mehr nur der hoch spezialisierte Fachmann für Zeitgenössisches ist. Auch sein Programm erinnert an die Recitals der Legenden des letzten Jahrhunderts: Beethoven darf immer noch nicht fehlen (Aimard spielte eine erstaunlich klangsinnliche "Appasionata"), statt Brahms und Chopin gabs Berg und einen kleinen Liszt, dazu Debussy sowie - quasi als Update - zugabentaugliche Stücke von Ligeti und Messiaen, Aimards Hauskomponisten. Kurz: Der Mann ist auf dem besten Weg, die überragende Pianistenfigur des neuen Jahrhunderts zu werden.

in FALTER 29/2002 vom 19.07.2002 (S. 52)


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