Something Wild

von Morton Feldman

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Label: Kairos/Harmonia Mundi
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 38/2002

Die gedankliche Nähe von Morton Feldmans hypnotischen Klangleinwänden zur Malerei von Jackson Pollock oder Mark Rothko ist oft beschrieben worden; weniger bekannt ist, dass ihn diese Verbindung auch zum Film führte: Für Hans Namuths großartige Dokumentarstreifen über Jackson Pollock (1950) und Willem de Kooning (1963) schrieb Feldman kongeniale "Soundtracks". Die Beachtung, die er damit fand, hatte sogar das ein oder andere konventionellere, aber nicht immer glückliche Engagement zur Folge: Die einfühlsame klangliche Untermalung einer Vergewaltigungsszene in "Something Wild in the City" (1960) durch ein entrücktes Tableau etwa fand keine Gnade vor Regisseur Jack Garfein. Beeindruckende Musik ist es dennoch, wie das Ensemble Recherche zeigt, das Feldmans Filmmusiken nun großteils zum ersten Mal auf CD veröffentlicht und damit eine spannende, wenn auch musikalisch sicher nicht die beste Seite des Komponisten beleuchtet.

in FALTER 38/2002 vom 20.09.2002 (S. 63)


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