Illumination

von Paul Weller

Derzeit nicht lieferbar

Label: Independiente/Sony BMG
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 47/2002

Immer dasselbe Spiel: Man kauft die neue Paul-Weller-CD, legt sie zuerst unter "Eh schon wissen" ab und kommt dann nach ein paar Mal Hören drauf, dass es ja doch wieder eine ziemlich gute Platte geworden ist. Der Seniorchef des Britpop (The Jam, The Style Council) geht es auf seinem sechsten Soloalbum überaus ruppig an, aber wenn man schon befürchtet, die Sache könnte in Richtung "Heavy Soul" (Wellers schlechtester Platte) gehen, wird es auch schon interessanter. Coole Bläser-Samples, hübsche Streicherarrangements, knackige Piano-Motive, geile Gitarrensounds, unendlich zerbrechliche Balladen - hier ist alles drin, was der reife Hörer braucht. (Auf dem schönsten Stück, dem schwerelosen "One x One", ist übrigens Oasis-Gitarrist Noel Gallagher an Bass und Schlagzeug zu hören.) "Es gibt Voodoo-Rituale in Papua-Neuguinea, die für Nu-Metal-Teenager relevanter sind als das neue Album von Paul Weller", gibt der NME in seiner ansonsten sehr wohlwollenden Rezension zu bedenken, und das stimmt natürlich. Aber auch Thirtysomethings haben ihre Lieder - und ihren Leader.

in FALTER 47/2002 vom 22.11.2002 (S. 74)


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