Battalia / Requiem

von Jordi Savall, Heinrich Ignaz Franz Biber

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Label: Aliavox/Extraplatte
Erscheinungsdatum: 01.01.2002

Rezension aus FALTER 51-52/2002

Heinrich Ignaz Franz von Biber (1644- 1704) und die zwei barocken Gesichter des Todes: Beim Salzburger Pfingstfestival 1999 rekonstruierte Jordi Savall mit seinen Ensembles La Capella Reial de Catalunya und Le Concert des Nations die feierliche Aufführung jenes "Requiem à 15", das der Salzburger Kapellmeister 1687 für seinen toten Erzbischof in nur neun Tagen verfasste: kein Jammer-, sondern eher ein Triumphgesang, geschrieben in der Überzeugung, dass dem Kirchenmann schon eine ordentliche Himmelfahrt zuteil würde. Dem nun veröffentlichten Live-Mitschnitt aber ist Bibers "Battalia à 10" (1673) vorangestellt, eine höchst effektvolle Lautmalerei, die "das liederliche Schwärmen der Musquetierer, Mars, die Schlacht Undt Lamento der Verwundten" so plastisch schildert, dass einem da viel eher zum Heulen wird als bei der Totenmesse.

in FALTER 51-52/2002 vom 20.12.2002 (S. 90)


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