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Label: Virgin / EMI
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 4/2003

Zu den ganz großen Werken der Musikgeschichte zählen Georg Friedrich Händels Violinsonaten sicher nicht; als reine Frühstücksmusik muss man sie (trotz entschiedener Morgentauglichkeit) freilich auch nicht abtun. Ein bisschen merkwürdig ist es also, wenn William Christie, der langjährige Leiter des hervorragenden Alte-Musik-Ensembles Les Arts Florissants, seinem Konzertmeister Hiro Kurosaki nun ausgerechnet mit einer Auswahl von sieben Händel-Sonaten einen ersten prominenten solistischen Auftritt ermöglicht: Zwar hält sich Christie als Begleiter mit filigranem Cembaloklang dezent im Hintergrund, doch findet Kurosaki in Händels Musik anscheinend keinen Anlass, seine an sich nicht unsympathische Zurückhaltung aufzugeben, und empfiehlt sich so vor allem durch seinen geradezu pneumatischen Violinklang.

in FALTER 4/2003 vom 24.01.2003 (S. 60)


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