Streichquartette Nr. 4 & 15

von Hugo Wolf Quartett, Ludwig van Beethoven

Derzeit nicht lieferbar

Label: Gramola
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 12/2003

Zehn Jahre nach seiner Gründung hat sich das Hugo Wolf Quartett definitiv zum spannendsten der gar nicht so wenigen Streichquartette Wiens gemausert. Als jung darf man die etwa dreißigjährigen Herren Jehi Bahk (1. Violine), Régis Bringolf (2. Violine), Wladimir Kossjanenko (Viola) und Florian Berner (Cello) natürlich trotzdem noch bezeichnen - man hört es schließlich auch: Dass höchste Präzision auch mal hinter leidenschaftlichem Ausdruckswillen zurückstehen darf, macht gerade den Reiz ihrer Interpretationen aus. Auch in der Repertoirewahl - von Bach über die Standardliteratur bis zu György Ligeti und dem jungen Johannes Maria Staud - beweisen sie aufgeweckte Zeitgenossenschaft mit Blick nach vorne. Nun haben sie zwei Beethoven-Quartette eingespielt und kamen dabei mit dem späten spröden op. 132 genauso gut zurecht wie mit dem op. 18/4 des 29-jährigen Komponisten.

in FALTER 12/2003 vom 21.03.2003 (S. 62)


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