Muse

von Flip Philipp

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Label: Morr/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 20/2003

Das Vibraphon scheint im heimischen Jazz eine kleine Konjunktur zu erleben. Flip Philipp spielt eine Art gelassenen und gut gelüfteten Neo-Swing, wofür er mit Georg Breinschmid (b) und Christian Salfellner auch die rechten Leute in der rhythm group hat. Eine flotte, unbeschwerte Sache, auch wenn man die Stop-and-Go-Strategie forcierter Tempowechsel irgendwann einmal durchschaut hat. Kyoto plays Mau Pin Quinton / Edel Die Musik dieses Quartetts, in dem Joe Locke die Vibes bedient (und auch Salfellner wieder zu hören ist), stammt eher aus der Zeit, als weiße Möwen überm Meer die Covers zierten. Die spirituellen Assoziationen des Bandnamens haben, wie man dem Booklet entnehmen kann, mit "finding yourself, dealing with each other respectfully and peacefully" zu tun. Alles schön und gut, aber warum müssen Thirtysomethings eine derart betuliche Musik machen? Dieser Jazz riecht schon sehr komisch.

in FALTER 20/2003 vom 16.05.2003 (S. 60)


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