Label: ORF
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 27/2003

Es gibt Platten, bei denen auch der Spaß, den die Musiker bei der Aufnahme gehabt haben, noch hörbar bleibt. Die hier ist so eine, und das hängt sicher nicht nur mit dem idyllischen Studio - einer romanischen Kirche im Burgund - zusammen, sondern vor allem mit Mozarts drei Sonaten (KV 358, 381, 521), dem Andante mit Variationen (KV 501) und dem Fugen-Fragment (KV 401), allesamt für "Clavier zu vier Händen": Herrlich verspielte Musik, deren Motive und Themen sich Patrick Ayrton und Wolfgang Glüxam mit gutem historischem und musikalischem Grund nicht wie üblich auf einem modernen Klavier, sondern auf einem Cembalo hin- und herschubsen, ohne dabei vor lauter Spaß die Präzision zu vergessen. Ebenfalls historisch wohl begründet spielen Wolfgang Glüxam und das Ensemble Gradus ad Parnassum Wien unter der Leitung von Hiro Kurosaki derzeit einige von G.F. Händels bekannten Orgelkonzerten als Cembalokonzerte auf CD ein. Händel nahm die Besetzungsfrage selbst nicht so genau, und ihren italienischen Reiz verliert die Musik dadurch keineswegs, wie der soeben veröffentliche erste Band beweist - eher im Gegenteil.

in FALTER 27/2003 vom 04.07.2003 (S. 54)


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