Tango 1-8

von Hannes Enzlberger

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Label: between the lines
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 33/2003

Nach Gerald Preinfalk ("Tan Go Go") ist nun auch Hannes Enzlberger dem Charme dieses Tanzes erlegen. Ausgangspunkt der Inspiration bildete Carla Bleys "Reactionary Tango", und auf der Grundlage einer grundsoliden 4-Ton-Basslinie (Enzlberger) beginnt - mit federnden Akkordeon-Akkorden (Otto Lechner) und melancholischem Flügelhorn-Pneuma (Thomas Berghammer) - eine kurzweilige und romantisch getönte musikalische Reise, die sich dankenswerterweise weder in Tangoklischees suhlt noch diese zwangsironisch "unterläuft". Stattdessen werden die acht improvisatorisch aufgerauten, aber angenehm schlicht gehaltenen Tangos von kurzen Soli und Duos unterbrochen, die zwischen wuchtiger Gestik und ephemerer Klangdramaturgie schwanken. Eine runde Sache also, die mit einer Länge von 47:24 Minuten der normativen Macht des technisch Möglichen vernünftigerweise auch widersteht.

in FALTER 33/2003 vom 15.08.2003 (S. 49)


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