Observing Systems

von Tied & Tickled Trio

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Label: Morr/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 01.01.2003


Rezension aus FALTER 5/2004

In Interviews verbreiten sich die Mitglieder des Tied & Tickled Trio, das auf dem vorliegenden Album sogar zur 13-köpfigen Bigband erweitert wurde, gerne über ihre Devianz vom "checker-mäßig", sozusagen amtlich beglaubigten "Dschäss". Die Wahrheit ist, dass ihre Mischung aus stolprigen Percussion-Patterns, suggestiven Electronic-Grooves, minimalistischen Bläsersätzen und gelegentlichen Bassklarinetten- und Saxofonsolos gar nicht so abwegig klingt, wie manchmal getan wird, sondern eine nicht besonders kühne, aber in sich schlüssige und sympathische Synthese aus klar konturierten Arrangements, Melodienseligkeit und einer punktuell angehotteten atmosphärischen Coolness darstellt, die dem "Dschäss" mehr im Geiste als im Buchstaben treu ist. Gut so.

Klaus Nüchtern in FALTER 5/2004 vom 30.01.2004 (S. 54)



Rezension aus FALTER 37/2003

Der nicht zuletzt nach dem hiesigen Orchester 33 1/3 beliebte Ansatz, eine Jazzformation unter den Bedingungen von Pop und Elektronik neu zu imaginieren, ist wieder so gut wie verschwunden. Unbeirrt weiter auf dieser Baustelle arbeitet nur das 13-köpfige Münchener Kollektiv Tied & Tickled Trio. Wobei von der Arbeit auf dem aktuellen Album erfreulich wenig zu hören ist, so locker fließt "Observing Systems" dahin. Ob das irrig benannte Ensemble leicht poppig an Orchesterstücke von Gil Evans anschließt oder Dub-Klassiker mit Jazzmitteln deutet - immer geschieht das mit einer sympathischen Beiläufigkeit, die Könnerschaft nicht mit Imponiergehabe verwechselt.

Klaus Nüchtern in FALTER 37/2003 vom 12.09.2003 (S. 54)


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