Missionless Days

von Kepler

Derzeit nicht lieferbar

Label: Resonant/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 41/2003

Die Platte ist zwar nicht mehr ganz neu, so richtig entfalten die kanadischen Slow-Motion-Trauerweiden ihre Wirkung aber ohnehin erst jetzt im Herbst, wenn die Unbeschwertheit pausiert und die Richtung dunkelgrau tendierende Befindlichkeit ihren eigenen Soundtrack einfordert. In den zehn behutsam angelegten, dabei glücklicherweise nie behäbig wirkenden Stücken ihres zweiten Albums nach "Fuck Fight Fail" (2000) holen Kepler also die Nebelschwaden ins Wohnzimmer und klingen dabei, als hätten Codein den Noise gegen den Blues eingetauscht oder als wäre Will Oldham gerade einmal gut gelaunt. Relativ jedenfalls: "I wake up early in the morning / morning: a fucking time of day."

Walter Pontis in FALTER 41/2003 vom 10.10.2003 (S. 56)


Rezension aus FALTER 14/2002

Mit ihrem Debut-Album "Fuck Fight Fail" (2000) reüssierte das Quartett aus Ottawa in US-College-Radiocharts ebenso wie in John Peels BBC-Show. Obwohl Kepler auch hier wieder minimalistisch und in Slow-Core unterwegs sind, werden nun nicht mehr lange Stücke, die vorrangig von orchestralen Soundspektren leben, sondern griffigere Songs in den Vordergrund gestellt. Melancholische Stimmungen mit traumartigen Sequenzen, die mit ihrer Slow-Motion an Bands wie Codeine gemahnen.

Walter Pontis in FALTER 14/2002 vom 05.04.2002 (S. 58)


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