Never, Never, Land

von Unkle

Derzeit nicht lieferbar

Label: Universal
Erscheinungsdatum: 01.01.2003

Rezension aus FALTER 48/2003

Eine Stunde kann lang sein. Beim Hören von James Lavelles zweitem Unkle-Album hat man viel Zeit zum Nachdenken. Etwa darüber, dass Trip-Hop, auch wenn sein Erfinder mit Juniorpartner Richard File und Gästen wie Brian Eno heute eher in Trip-Rock macht, wohl als Irrtum in die Musikgeschichte eingehen wird. Abgeschmackt klingen die trüb-melancholischen Flächen, plakativen Samples und schiefen Bilder ("Life is a gun that's pointing in my face"), die den Film im Kopf immer noch zum Laufen bringen sollen. Aber die Leinwand bleibt leer, denn hinter den aufwendigen Soundscapes verbirgt sich ein großes Nichts - "Never, Never, Land" ist Musik ohne Substanz und Seele.

in FALTER 48/2003 vom 28.11.2003 (S. 66)


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