Chemistry

von Zeebee

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Label: Angelika Köhlermann/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 01.01.2004

Rezension aus FALTER 6/2004

Diverse Beiträge im "Soundpark", der von FM 4 betriebenen Internetplattform für junge österreichische Musik, hatten Zeebee schnell den Ruf als "Vorarlberger Björk" eingebracht. Ihr exaltierter Sprechgesang erinnert in seiner koketten Naivität zwar eher an die britische Jungle-Chanteuse Nicolette als an die isländische Popgöttin, unauffällig ist er aber tatsächlich nicht. Für die Musik ihres Debüts gilt das leider nur bedingt: Hier regiert ein braves elektronisches Allerlei, das vor allem auf schicke Gefälligkeit im unteren Tempobereich setzt. "Chemisty" plätschert so zwar recht nett dahin, hinterlässt aber kaum bleibende Eindrücke.

in FALTER 6/2004 vom 06.02.2004 (S. 54)


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