The Grind Date

von De La Soul

Derzeit nicht lieferbar

Label: Sanctuary/Sony BMG
Erscheinungsdatum: 01.01.2004

Rezension aus FALTER 36/2005

Noch einmal mit Gefühl

Zu den wenigen Überlebenden dieser alten Tage zählen die gemütlichen Schwergewichte von De La Soul, die demnächst zur Konzertparty in die Arena bitten. In den Achtzigern waren sie mit gewitzten, selbstironischen Stücken wie "Me, Myself and I" eine Zeit lang MTV-Stars. Trotz später sinkender Verkaufszahlen beugten sie sich der Dominanz des Gangsta-Rap nicht und veröffentlichten weiterhin zeitlos gute Platten.

Erst vor einigen Monaten erschien die jüngste, "The Grind Date", die vielleicht nicht ganz zufällig so klingt, als sei sie von Kanye Wests Sample-Sound beeinflusst. Nach einer langen Dürreperiode scheint sich HipHop langsam wieder aus sich selbst zu erneuern.

Sebastian Fasthuber in FALTER 36/2005 vom 09.09.2005 (S. 55)


Rezension aus FALTER 41/2004

Das sympathisch schwabbelige Trio ist zwar nach wie vor den letzten, dem DJ als Dreh- und Angelpunkt der HipHop-Kultur gewidmeten Teil seiner "AOI"-Trilogie ausständig. Doch wie es mit alten Freunden so ist: Man freut sich über jedes Lebenszeichen. Hörbar frei von Druck entstanden, enthält "The Grind Date" sogar einige der stärksten De-La-Soul-Tracks seit langem. Ihre zeitlose Mischung aus wunderbaren Beats (die HipHop als Nachfolger von Soul/Funk verstehen, nicht als Plastikmusik), einem unwiderstehlichen Rap-Flow und dezentem Popappeal macht den drei New Yorkern aber auch niemand nach. Leider, muss man angesichts des faden HipHop-Mainstreams sagen.

Sebastian Fasthuber in FALTER 41/2004 vom 08.10.2004 (S. 59)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb