Klaviersonaten Nr. 5, 7a, 11 & 12

von Gottlieb Wallisch, Franz Schubert

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Label: Naxos/Gramola
Erscheinungsdatum: 01.01.2004

Rezension aus FALTER 51/2004

Das Werk von Franz Schubert (1797-1828) steht nicht nur aufgrund seines frühen Todes unter dem Eindruck des Unvollendeten. Tatsächlich hinterließ er, neben den berühmten zwei Sätzen seiner h-moll-Sinfonie, auch in fast allen anderen Genres zahlreiche Fragmente, darunter jene vier Klaviersonaten, die Gottlieb Wallisch nun ohne nostalgisierenden Hauch des Tragisch-Bruchstückhaften, sondern als sachlicher Dokumentarist einspielte. In einem ausführlichen Begleittext mutmaßt der Wiener Pianist über Schuberts künstlerische Gründe, diese vier eigentlich weitgediehenen Stücke unvermittelt abzubrechen; angesichts ihrer Qualität bleiben diese Entscheidungen heutigen Hörern in den meisten Fällen aber doch völlig rätselhaft. Diese Musik mag unvollendet sein, hörenswert ist sie allemal.

in FALTER 51/2004 vom 17.12.2004 (S. 70)


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