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Label: Deutsche Grammophon
Erscheinungsdatum: 01.01.2007

Rezension aus FALTER 13/2007

In Russland wird ja gerne mal Revolution gemacht, vielleicht erklärt sich dadurch auch die besondere Affinität, die man dort zu Beethoven hat. Querköpfig widmeten sich Mikhail Pletnev und sein Russisches Nationalorchester 2006 weder Mozart noch Schostakowitsch, sondern allen fünf Klavierkonzerten und neun Sinfonien Beethovens. Erste Ergebnisse liegen nun mit einem Bonner Livemitschnitt der Konzerte Nr. 1 und 3 vor. Während ringsum die Originalklangpraxis noch als Stand der Dinge gilt, frönen die Russen einem beinahe schon wieder vergessenen Ansatz, den man als emotionale Authentizität bezeichnen könnte: agogisch sehr frei, klanglich leicht dunkel getönt, dabei höchst präzise und transparent, aber nicht frei von Eigensinnigkeiten. Ob sich da eine Revolution der Aufführungspraxis abzeichnet, bleibt noch abzuwarten; ein sehr interessanter Zyklus kündigt sich allemal an.

Carsten Fastner in FALTER 13/2007 vom 30.03.2007 (S. 62)


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