Electro-Shock Blues

von Eels

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Label: Geffen
Erscheinungsdatum: 01.01.1998

Rezension aus FALTER 45/1998

Repetitives Baßwummern, verhaltene Gitarrenriffs und eine zwischen Glockenspiel und unidentifizierten Samples eingebettete Stimme formen langsam einen Song: Willkommen in der seltsamen Welt der Eels. Das Ami-Trio verstand es bereits auf dem Debüt-Album "Beautiful Freak", seinen ausgeprägten Sinn für Verschrobenheit inhaltlich wie formal umzusetzen. Auf "Electro-Shock Blues" betonen sie noch stärker die Kanten in ihrer Musik. Was beim ersten Hören nach Zerissenheit klingt, fügt sich nach und nach in seiner Vielfalt zu einem funktionierenden Ganzen. Um die warme Stimme von Sänger E kreisen HipHop-Beats, Soul wird aus einem E-Piano gepumpt und am Schlagzeug vermutet man öfter einen wenig ehrgeizigen Jazz-Studenten. Obwohl "Electro Shock Blues" die atmosphärische Dichte des Vorgängers nicht erreicht, belohnt die Band, deren Arbeit mit Cut-ups und gefundenen Sounds oft mit Beck verglichen wurde, die Geduld des Hörers immer wieder mit außergewöhnlichen Songs.

in FALTER 45/1998 vom 13.11.1998 (S. 63)


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