Niemand weiß, wie spät es ist

von René Freund

€ 20,60
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Verlag: Deuticke Verlag
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 25.07.2016

Rezension aus FALTER 28/2016

Eine romantische Komödie, die eine Mahnung vor der Endlichkeit im Titel trägt – das weckt Erwartungen. Und tatsächlich dribbelt René Freund die genretypischen Klischees (Mann vs. Frau, Stadt vs. Land) geschickt aus. Bei der Testamentseröffnung sieht sich die chaotische Pariserin Nora vor eine skurrile Aufgabe gestellt: Sie muss quer durch Österreich wandern, um die Urne ihres Vaters ins Tote Gebirge zu tragen, andernfalls geht das Erbe an die garstige Pharmaindustrie. Der Eingeborene Bernhard, ein notarieller Korinthenkacker, kommt mit. Das gibt Anlass zu allerlei Kabbelei.
Bernhards Mansplaining hat den Nutzen, dass man nach der Lektüre über alpine Spaltenbergung informiert ist. Natürlich hat die Pilgerreise für die beiden eine kathartische Wirkung, für ein billiges Happy End ist sich Freund jedoch zu schade. Dafür geht es sehr lustig zu. „Wie sehe ich aus?“, fragte sie. „Wie Grace Kelly auf Crack.“

Dominika Meindl in FALTER 28/2016 vom 15.07.2016 (S. 29)


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