Unsternstunden der Menschheit

Wie die Welt unerträglich wurde
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Erscheinungsdatum 17.02.2026
Umfang 304 Seiten
Genre Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft
Verlag Zsolnay, Paul
EAN 9783552076198
Sammlung Unsere Bestseller
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Falter Verlagsges.m.b.H
Marc-Aurel-Straße 9 | AT-1011 Wien
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Armin Thurnher über Momente der letzten Jahre, in denen die Geschichte ihren fatalen Lauf nahm. »Thurnher gehört zu den scharfsinnigsten Analytikern.« Claudia Kühner, NZZ am Sonntag

Stefan Zweig nannte seine berühmte Sammlung von Texten einen »geistigen Spiegel« der Zivilisation. Armin Thurnhers Buch stellt eine Verdunkelung des Spiegels fest. »Unsternstunden der Menschheit« fixiert einige Momente, die unsere Gegenwart formten: Manche davon entgingen dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit. Als Bill Clinton die Section 230 eines Mediengesetzes unterzeichnete, nahm die Welt der Kommunikation einen neuen, fatalen Lauf. Als der Blogger Curtis Yarvin zu veröffentlichen begann, legte er ein Fundament zum Aufstieg Donald Trumps. Als Hans Dichand die »Kronen Zeitung« neu gründete, nahm er die politische Klasse Österreichs in die Geiselhaft der Dumpfheit. Ein Blender namens Sebastian Kurz brachte die konservative Kaste halb Europas um den Verstand. Elon Musk, Viktor Orbán, Peter Thiel und viele andere trugen und tragen zur Verdunkelung der Welt bei. Doch wer sagt, dass aus einer Galerie dunkler Spiegel nicht am Ende neues Licht blitzen kann?

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Erscheinungsdatum 17.02.2026
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FALTER-Rezension

EINE UNSTERNSTUNDE DER MENSCHHEIT

Armin Thurnher in Falter 7/2026 vom 2026-02-11 (S. 20)

Gibt es ihn, den "entscheidenden Lebensaugenblick", wie Stefan Zweig das nannte? Formt sich tatsächlich ein Schicksal oft in einer einzigen Sekunde, wie der Schriftsteller meinte, dem dieses Buch seinen ins Negative gewendeten Titel verdankt? Ich weiß es nicht. Zweig sah Sternstunden aufsprühen, ich spüre den unheilvollen Einfluss von Schrecksekunden, die aufs Erste niemanden schrecken.
Unsternstunden sind Augenblicke, da finstere Motive, dunkles Denken beginnen, wirksam zu werden. Zusammen verbünden sie sich zu einer neuen Gegenaufklärung, eine "dunkle Aufklärung" nennen sie ihre Protagonisten. Ihre Konturen treten umso schärfer, dunkler, beunruhigender hervor, je näher man sich mit ihnen beschäftigt.

Es gibt Momente, die Umschwünge zum Schlechteren mitentscheiden. Man kann sie im Leben von Menschen finden, die unser eigenes Leben maßgeblich beeinflussen. Sei es durch die Macht, die sie erlangen, sei es durch etwas, das sie in einem historisch entscheidenden Augenblick tun oder nur sagen, sei es durch eine bewusst gesetzte Tat, die erst viel später Früchte trägt und tragen soll.

Donald Trump zum Beispiel, der die sogenannten "legacy media" hasst, wurde zum Virtuosen seiner eigenen digitalen Desinformationswelt. Aber er begann als Geschöpf des Zeitungsboulevards von New York City, den er unter falschem Namen belieferte, bediente, desinformierte, wie er nur konnte: alles, um Macht zu erhalten und zu mehren. Der Mann weiß, wovon er spricht, wenn er von "fake news media" redet. Dass er damit die New York Times meint, das publizistische Gegenteil seines eigenen Tuns, gehört zu seinem Lügensystem, dem mittlerweile die ganze Welt nicht mehr mit Rechtsstaatlichkeit oder Wahrheitswillen begegnet, sondern nur mehr mit Speichelleckerei.

Trump wurde vollends zur Medienpersönlichkeit durch die Entscheidung eines Verlegers, der in ihm den Bestsellerautor witterte, oder besser gesagt den Bestseller, denn Autor war selbstverständlich ein anderer. Hätte der Verleger Si Newhouse ihn nicht zu Random House geholt, Trump hätte keine TV-Show bekommen und genösse als mittelmäßig erfolgreicher, neureicher Mafia-Spezi und B-Promi des New Yorker Boulevards in Florida seinen Alterssitz.

Das Buch "Unsternstunden der Menschheit" führt zahlreiche dieser Unheilsmomente vor: Von Peter Thiel zu Elon Musk, von Sam Altman zu August von Hayek, von Murray Rothbard zu Mark Zuckerberg, von Larry Page und Sergeij Brin zu Steve Jobs reicht das Spektrum. Versucht wird eine negative Archäologie der Gegenwart, mit Schwerpunktgrabungen in den USA, aber auch mit europäischen und angrenzenden Fossilien von Hans Dichand bis Sebastian Kurz, von Viktor Orbán bis Herbert Kickl, von Angela Merkel bis Waldimir Putin und zur Hamas und zum chinesischen Social-Credit-System.

Die hier abgedruckte Episode zeichnet einen Schicksalsmoment nach, der die hässlichsten Kräfte des Internets entfesselte, obwohl er möglicherweise sogar gut gemeint war.

1996: INTERNET MACHT SPASS Bill Clinton unterzeichnet die Section 230

Am Nachmittag des 8. Februar 1996 war Präsident Bill Clinton bester Laune. Im glanzvollen Main Reading Room der Library of Congress in Washington, D.C., hatten sich zahlreiche Würdenträger versammelt, angeführt von Vizepräsident Al Gore, der Bill Clinton bei der Zeremonie andächtig über die Schulter schaute. Eine Komikerin war aufgeboten, um die Stimmung aufzulockern, wie es hieß. Schulkinder waren ebenso zugegen wie führende Kongressmitglieder der Republikaner und der Demokraten, aber auch Medienmoguln wie Ted Turner oder Rupert Murdoch. Und selbstverständlich schwamm der Schnittlauch der Wirtschaft auf dieser Suppe aus Medienprominenz.

Der Anlass war festlich, modern und zukunftsträchtig. Es ging um ein großes neues Gesetz, um die Telekom-Reform. Bill Clinton sprach von Werkzeugen der Zukunft, er sagte, das Internet könne Spaß machen und der Welt Gutes tun. Er redete vom Information-Super-Highway und gebrauchte ähnliche Phrasen einer Zeit, die noch nicht einmal die digitale Blase hatte platzen sehen. Alles atmete Wachstum, Liberalisierung, Optimismus und Freiheit. Die Erscheinung der digitalen Medien fiel zusammen mit dem politischen Triumph des Neoliberalismus. Die Sowjetunion war zusammengebrochen, und die Clinton-Demokraten, ironischerweise Vollender ihrer Vorläufer Ronald Reagan und Margaret Thatcher, zeigten in Moskau und Washington den dummen alten Linken, was Wirtschaft war. It's the economy, stupid! Die schlauen neuen Rechten sammelten sich derweil im Hintergrund. Nicht einmal sie ahnten, was Bill Clinton an diesem Nachmittag für sie tun würde.

Der malte als liberaler Weihnachtsmann seinem Publikum derweil aus, was aus seinem digitalen Deregulierungssack alles an Nützlichem für Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Superhighway zu den Menschen kommen würde. Man sah vor sich eine Kolonne riesiger Coca-Cola-Trucks, besetzt mit blinkenden Glühlampen und voller kultureller Geschenke. Clinton betonte vor allem die Schutzfunktion des neuen Gesetzes. Schließlich wurde es verabschiedet, um die amerikanische Menschheit vor Pornografie zu schützen; Communications Decency Act hieß der betreffende Teil des Gesetzes, und er hatte einen guten Zweck: Pornografie sollte eingeschränkt werden, vor allem für Minderjährige.

Dass die Industrie Sex zur Durchsetzung neuer Kommunikationsmittel verwendet und sich zugleich ihre politischen Vertreter darüber empören, ist nicht neu. Das Privatfernsehen mit seinen Busenshows, der Videorekorder, Kabel-TV wurden mit Sex populär. So auch das Internet. Sex sells, gegen diese Prämisse aus zwei kapitalistischen Glaubensstützen konnten nicht einmal die strengsten Feministinnen etwas ausrichten. Nun sollten in Paragraf 223 "indecent and obscene communications" eingeschränkt werden.

Bill Clinton, zu diesem Zeitpunkt noch nicht von der Tatsache angekränkelt, keine sexuellen Beziehungen zu einer Praktikantin unterhalten zu haben, signierte das Gesetz nicht nur mit einer historischen Eisenhower-Füllfeder, mit der dieser Präsident das von Al Gore Senior initiierte Gesetz zum Ausbau der nationalen Highways unterzeichnet hatte, sondern auch mit einem elektronischen Stift, der seine Unterschrift in Echtzeit digitalisierte und in den sogenannten Cyberspace übertrug. Man war sich einig, dass es sich um eine dem technischen Fortschritt der Zeit angemessene medienwirksame Inszenierung handelte, um einen Meilenstein der Telekommunikationspolitik und um ein in die glanzvolle US-Historie eingepasstes, durch und durch amerikanisch-patriotisches Vorhaben.

Dass man an diesem Tag gutgelaunt eine Katastrophe herbeiführte, wurde kaum registriert. Erstens erkannte man damals nicht, dass dieses Gesetz einen Schritt in Clintons flagranter Liberalisierungspolitik bedeutete. Bisher durften Verleger nicht TV-und Printeinheiten in derselben Stadt oder Region besitzen. Das Gesetz hob solche Marktbeschränkungen auf. Das führte zur Monopolbildung und zum Rückzug der Zeitungsverlegerfamilien aus dem amerikanischen Zeitungsmarkt. Sie, die sich mit sieben Prozent Rendite begnügten, wurden vom "Shareholder-Value" abgelöst, der es nicht unter 15 Prozent tut. Renditeerwartungen setzten zusätzlich zur Digitalisierung Zeitungen und Sender mit ihren altmodischen journalistischen Prinzipien unter Druck. Das in den USA besonders massive Zeitungssterben ist auch die Folge eines zusehends nicht mehr von Privateigentümern, sondern von Aktiengesellschaften dominierten Medienmarkts.

Vor 1996 gab es mehr als 100 Verlegerfamilien in den USA; um 2000 gerade noch sieben. Am Ende standen nur noch einige wenige Provinzzeitungen und vor allem die New York Times und die Washington Post auf dem Spielfeld. Die Post wurde von Amazon-Chef Jeff Bezos gekauft und büßte damit ihre Funktion als glaubwürdige Repräsentantin eines liberalen amerikanischen Bürgertums ein.

Zweitens war vorherzusehen, dass der US-amerikanische Exzeptionalismus und sein Free-Speech-Fetischismus so etwas wie ein Pornografieverbot nicht hinnehmen würden. Sofort klagte die American Civil Liberties Union (ACLU), eine NGO, die sich für freie Rede und Bürgerrechte einsetzt, Clintons Justizministerin Janet Reno. 1997 gab das Höchstgericht der ACLU recht, der Text sei zu vage, und der Schutz von Kindern sei es nicht wert, Erwachsene von Inhalten auszuschließen. Das Internet müsse ein einzigartiges Forum der Redefreiheit bleiben, und Filter und andere Mittel könnten Kinder gut schützen. Ab nun hatten Porno-Anbieter freie Bahn. 1996 schätzte man die Umsätze ihrer Industrie auf acht bis zehn Milliarden Dollar, bis 2010 wuchsen sie auf etwa 15 Milliarden Dollar (weltweit 35 Milliarden); seither stagniert der Umsatz in den USA, weltweit wuchs er weiter, befeuert durch die Möglichkeiten digitaler Verbreitung.

Was jedoch, drittens, gar nicht zur Sprache kam, war ein Section 230 genannter Paragraf. Dieser Paragraf besaß entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der digitalen Medien, für die Entwicklung der amerikanischen Soft Power und für die Entwicklung der Welt als Ganzes. Dieser Passus betraf nicht weniger als die Entscheidung, das Internet allmächtig zu machen. "No provider or user of an interactive computer service shall be treated as the publisher or speaker of any information provided by another information content provider."

In diesen "sechsundzwanzig Wörtern, die das Internet schufen", so der Titel eines 2019 erschienenen Buches des Juristen und Free-Speech-Verteidigers Jeff Kosseff, erklärte Clinton per Gesetz Konzerne zu Plattformen. Nicht zu Medien. Was bedeutete, dass sie für die Inhalte, die sie verbreiten, in keiner Weise zur Rechenschaft gezogen werden können.

Einerseits, hieß es, werde damit die Freiheit der Rede für die zahlreichen Nutzerinnen und Nutzer gewahrt, andererseits sollte die Regelung stillschweigend dem Wachstum der digitalen Konzerne dienen und sie damit international konkurrenzlos machen. Tatsächlich ermöglichte die Section 230 das Internet in seiner derzeitigen Form.

Missbrauchte oder trat die Presse ihre Prinzipien sogar mit Füßen, so waren ihr diese Prinzipien doch bekannt. Es galt, faktengetreu zu berichten und die dafür entwickelten Verfahrensweisen einzuhalten. Tat die Presse das nicht, konnte es ihr öffentlich entgegengehalten werden. In Fällen, da Recht verletzt wurde, war der Verleger verantwortlich, erreichbar und konnte mühelos geklagt werden.

Wie digital getriebene Kommunikation funktioniert, war und ist der Öffentlichkeit hingegen nur vage bekannt. Die Algorithmen, die sie prägen, bleiben das Geheimnis der Konzerne. Bekannt ist nur, dass sie das Prinzip Aufmerksamkeit radikalisieren, dem alle gesellschaftliche Kommunikation unterliegt, und diese dem Diktat des Profits unterwerfen. Sie schieben alles nach vorn, was Reichweite und damit Umsatz generiert, egal, ob und wie sittenwidrig es ist. Keine redaktionellen Verfahren greifen hemmend ein. Fakten und Lügen werden ununterscheidbar. Selbstkontrolle ist abgeschafft. Nur "Annotatoren" beseitigen den schlimmsten Müll aus den Abgründen der Menschenseele, der in die digitalen Räume drängt.

Anonymität wird als Voraussetzung freier Rede ausgeschildert, führt aber dazu, dass Einzelne ihre Rechte nur mit großen Mühen einklagen können. Begründet wird dies mit der schieren Größe der Kommunikation. Wer kann all diese User kontrollieren? Das würde ein Faktenchecking erfordern, behaupten die Konzerne zu Recht, das viel zu aufwendig ist und die Kommunikation hemmen würde. Die Eingriffe der Konzerne wären zudem willkürlich und würden die Redefreiheit beschränken. Würde ein Zeitungsverleger so argumentieren, man würde ihn auslachen. Er hat seine Publikation so einzurichten, dass sie dem Gesetz entspricht.

Die digitale Kommunikation hingegen wurde von Anfang an mit dem Recht eines digitalen Exzeptionalismus beschützt, das durch nichts zu rechtfertigen war als durch die schiere Attraktivität des neuen Mediums.

Der Rechtsstaat wurde mit der Section 230 für die Tech-Konzerne außer Kraft gesetzt, auch im Interesse US-amerikanischer Hegemonialpolitik.

Die neue Rechtlosigkeit der gesellschaftlichen Kommunikation ist zu einem guten Teil der Section 230 zuzuschreiben. Auf ihr basiert das Wachstum von Social Media mit all ihren Entgleisungen und Gefährdungen. Auf ihr basiert das Wachstum der rechtsextremen Medien. Auf ihr basiert die Macht der zunehmend antidemokratisch orientierten Tech-Moguln wie Elon Musk. Donald Trump wäre vermutlich ohne diese Regelung nicht Präsident der Vereinigten Staaten. Ein Kommentar der New York Times fasste es zusammen: Section 230 hat das moderne Internet ermöglicht, gab aber gleichzeitig den digitalen Konzernen fast grenzenlose Immunität.

Die resultierende Dominanz der Tech-Giganten ist -wie auch die Section 230 - selbst in der Regierung Trump nicht unumstritten; aber die libertär-technokratischen oder schlicht opportunistischen autoritären Lenker dieser Konzerne haben es bis jetzt durch Bestechung, Schleimertum oder Parteigängerei verstanden, ihre Sonderstellung zu halten -zum Schaden der Demokratie und ihrer Medien, zum Nutzen der autoritären US-amerikanischen Hegemonie.

Die Rezeption von Section 230 schwankt in den USA zwischen Free-Speech-Fetischismus und Zerschlagungsappellen. Sie erkennt aber die simple Tatsache nicht an, dass dieses Gesetz die Grundlage des demokratischen Rechtsstaates, die Isonomia, die Gleichheit aller vor dem Gesetz, zugunsten der Digitalkonzerne aushebelte. "The Internet can be fun", rief Bill Clinton, als er in der Library of Congress die Feder zückte, "and the Internet can do a world of good." Vor den Verkündern besserer Welten wird zu Recht seit jeher gewarnt.

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