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| ISBN | 0602508359835 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 26.06.2020 |
| Größe | 142 x 129 mm |
| Verlag | Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH |
| Komponist(en) | Joe Marcin Wasilewski Trio/Lovano |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen info@mfp.de |
Das erstmalige Zusammentreffen des dynamischen Trios um Marcin Wasilewski mit dem US-Tenoristen Joe Lovano und seinem voluminösen Ton bringt eine besondere Musik von konzentriertem, tiefem Gefühl hervor, in der Lyrik und Kraft ideal ausgewogen scheinen. Diese Allianz spielt auf Arctic Riff vier neue Kompositionen von Marcin und eine von Joe sowie Carla Bleys Klassiker "Vashkar" (in zwei Variationen), dazu kollektive Improvisationen mit starkem Input aller vier Musiker; Slawomir Kurkiewicz' Bass-Spiel kommt in dem spontan entstandenen Stück "Arco" besonders gut zur Geltung. Joe wird mit dem polnischen Trio im Herbst bei einer Reihe ausgewählter Konzerte auftreten. Arctic Riff wurde im August 2019 im französischen Studio La Buissonne aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
| ISBN | 0602508359835 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 26.06.2020 |
| Größe | 142 x 129 mm |
| Verlag | Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH |
| Komponist(en) | Joe Marcin Wasilewski Trio/Lovano |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
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Klaus Nüchtern in FALTER 39/2020 vom 23.09.2020 (S. 36)
Meteorologische Metaphern in der Musikkritik sind ein Klischee, zumal wenn sie auch noch durch die Cover-Motive bekräftigt werden. Adjektive wie „wolkig“ und „verhangen“ beschreiben das Spiel von Terje Rypdal aber nun einmal ziemlich gut. Der norwegische Gitarrist hat soeben mit „Conspiracy“ sein circa 25. Album in circa 50 Jahren auf dem deutschen Label ECM vorgelegt. Es dauert circa 35 Minuten und wird einem in seiner schlierig-klangmalerisch viskosen Wohlklangesoterik dennoch ganz schön lang. Lediglich auf dem Titeltrack entwickelt das Quartett eine gewisse fusioneske Dringlichkeit, aber auch die klingt wie das Mahavishnu Orchestra nach einer F.-X.-Mayr-Kur. Dass diese Verschwörung die Welt aus den Angeln hebt, ist nicht zu erwarten.
Rypdals Landsmann, der Pianist Bugge Wesseltofft, hat sich – so wie auch sein früh verstorbener schwedischer Kollege Esbjörn Svennson (e.s.t.) – dazu entschlossen, mit seinem Trio Rymden das kulinarische Potenzial von Pop abzumelken. Das von Wesseltofft gegründete Label Jazzland Recordings preist „Space Sailors“ als Kollision eines Krzysztof-Komeda-Scores für Roman Polanski mit Fugazi oder Death-Metal-Chopin aus, und annähernd so peinlich klingen die in ihrer penetranten Pushiness einhergroovenden Stücke auch: wie der Soundtrack zu elaborierten Werbespots für Winterreifen mit Extra-Grip.
Der Albumtitel „Arctic Riff“ (ECM), auf dem das polnische Marcin Wasilewski
Trio den transatlantischen Brückenschlag mit dem kongenial klangsensiblen Tenorsaxofonisten Joe Lovano vollzieht, klingt kühl, bringt aber mit Stücken wie „Glimmer of Hope“ oder „Fading Sorrow“ mehr als einen Schuss Zuversicht in eine frostige Welt. Wasilewski, einst rekrutiert vom großen Tomasz Stańko, ist ein Pianist/Bandleader von enormer Musikalität, dem der Spagat zwischen bündigem Swing und luftiger Improvisation souverän gelingt.
In dieser Rezension ebenfalls besprochen:
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