Squandered Advice

112 Seiten, Hardcover
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Kurzbeschreibung des Verlags

The first English translation of a major work of postwar German poetry.

Austrian writer Ilse Aichinger (1921-2016) was a member of the Gruppe 47 writers' group, which sought to renew German-language literature after World War II. From a wide-ranging literary career that encompassed all genres, Squandered Advice was Aichinger's sole poetry collection. The book gathers poems written over several decades, yet Aichinger's poetic voice remains remarkably consistent, frequently addressing us or a third party, often in the imperative, with many poems written in the form of a question. Even though they use free verse throughout, the poems are still tightly structured, often around sounds or repetition, using spare language. Phrases are often fragmentary, torn off, and juxtaposed as if in a collage. Isolated and haunting, the images are at times everyday, at other times surreal, suggesting dreams or memories. The tone ranges from reassuring and gentle to disjointed and disturbing, but the volume was carefully composed by the author into an integral whole, not chronological but following its own poetic logic. This new translation makes Aichinger's critically acclaimed book, which has inspired poets in the German-speaking world for decades, available to English-language readers for the first time.

Über die Autorin

Die bedeutende Nachkriegsautorin Ilse Aichinger wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. Im Nationalsozialismus wurden sie und ihre Familie verfolgt. Aichinger überlebte den Holocaust und begann nach Kriegsende Medizin zu studieren, brach es dann jedoch ab um ihren ersten und einzigen Roman "Die größere Hoffnung", in dem sie über die Kriegszeit in Wien berichtet, zu beenden. Ein Teil des Romans wurde bereits 1945 in der Tageszeitung "Wiener Kurier" unter dem Titel "Das vierte Tor" veröffentlicht, der Roman erschien erst 1948. Anschließend wurde Aichinger als Lektorin beim S. Fischer Verlag in Wien und Frankfurt/Main engagiert und war als Assistentin bei Inge Aicher-Scholl an der Ulmer Hochschule für Gestaltung tätig. Als Mitglied der "Gruppe 47" erhielt sie für ihre "Spiegelgeschichte" 1952 den Literaturpreis der "Gruppe 47". Ein Jahr später publizierte Aichinger ihr erstes Hörspiel "Knöpfe", welchem noch weitere folgten. Im Jahr 2000 beendete sie ihre Schaffenspause und schrieb für die Tageszeitung "Der Standard". Für ihr Lebenswerk wurde Ilse Aichinger vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Petrarca-Preis, dem Franz-Kafka-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur und den Großen Kulturpreis des Landes Salzburg. Die Schriftstellerin verstarb 2016 im Alter von 95 Jahren in Wien.

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