From the 2023 winner of the Nobel Prize in Literature, a haunting masterpiece exploring love, loss, and human fate.In her old house by the fjord, Signe lies on a bench and sees a vision of herself as she was more than twenty years earlier: standing by the window waiting for her husband Asle, on that terrible late November day when he took his rowboat out onto the water and never returned. Her memories widen out to include their whole life together, and beyond: the bonds of family and the battles with implacable nature stretching back over five generations, to Asle's great-great-grandmother Aliss. In Jon Fosse's vivid, hallucinatory prose, all these moments in time inhabit the same space, and the ghosts of the past collide with those who still live on.
Über den Autor
Jon Fosse, geboren 1959 in Haugesund in Norwegen, ist einer der bedeutendsten europäischen Dramatiker der Gegenwart. Seine Stücke und Prosatexte wurden in 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Er lebt als freier Schriftsteller in Oslo und in Hainburg an der Donau.
Zunächst veröffentlichte Jon Fosse vor allem Lyrikbände und Romane, in den letzten Jahren hat er sich überwiegend dem Schauspiel gewidmet. Seine Theaterstücke werden inzwischen in der ganzen Welt aufgeführt, es liegen Übersetzungen in über 40 Sprachen vor.
Der Autor erhielt für seine Werke zahlreiche internationale Preise wie etwa im Jahr 2000 den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Bester Autor“, in der Kritikerumfrage der renommierten Zeitschrift „Theater heute“ wurde er 2002 zum „besten ausländischen Autor des Jahres“ gewählt. In Frankreich wurde er als „Chevalier de l’Ordre National du Merite“ geehrt, 2010 bekam er den Internationalen Ibsen-Preis, 2014 den Europäischen Literaturpreis und ein Jahr später den Literaturpreis des Nordischen Rates, die wichtigste Auszeichnung für skandinavische Literatur.
2023 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Die Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm zeichnet den Norweger "für seine innovativen Theaterstücke und Prosa, die dem Unsagbaren eine Stimme verleihen“ aus.