One of the loveliest riddles of Austrian literature is finally available in English translation: Gert Jonke¿s 1982 novel, Awakening to the Great Sleep War, is an expedition through a world in constant nervous motion, where reality is rapidly fraying¿flags refuse to stick to their poles, lids sidle off of their pots, tram tracks shake their stops away like fleas, and books abandon libraries in droves. Our cicerone on this journey through the possible (and impossible) is an ¿acoustical decorator¿ by the name of Burgmüller¿a poetical gentleman, the lover of three women, able to communicate with birds, and at least as philosophically minded as his author: ¿Everything has suddenly become so transparent that one can¿t see through anything anymore.¿ This enormously comic¿and equally melancholic¿tale is perhaps Jonke¿s masterwork.
Über den Autor
Gert Friedrich Jonke wurde 1946 in Klagenfurt geboren. Nach abgeschlossener Matura besuchte er einen Lehrgang für Film und Fernsehen an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien und studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Musikwissenschaft. Anschließend arbeitete Jonke bei der Hörspielabteilung des Süddeutschen Rundfunks. Mit seinem Heimatroman "Geometrischer Heimatroman" erzielte der Schriftsteller 1969 seinen ersten großen literarischen Erfolg. In den 1970er-Jahren begann der Autor, Hörspiele zu verfassen, darunter "damals vor graz", "Die Schreibmaschinen" und "Im Schatten der Wetterfahne". 1977 wurde ihm der erstmals verliehene Ingeborg-Bachmann-Preis überreicht. Danach war Gert Jonke als freier Schriftsteller in Wien und Klagenfurt tätig. Zusätzlich war Jonke Lehrender an der Schule für Dichtung und Mitglied verschiedener Interessenverbände. Weiters ausgezeichnet wurde der vielseitige Schriftsteller unter anderem mit dem Franz-Kafka-Preis, dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur, dem Nestroy-Theaterpreis sowie dem Arthur-Schnitzler-Preis. Gert Jonke starb am 4. Jänner 2009 in Wien.