The Great American Stickup

How Reagan Republicans and Clinton Democrats Enriched Wall Street While Mugging Main Street
304 Seiten, Taschenbuch
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ISBN 9781568584348
Sprache Englisch
Erscheinungsdatum 07.09.2010
Größe 208 x 166 mm
Verlag Hachette Book Group USA
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HerstellerangabenAnzeigen
Libri GmbH
Europaallee 1 | D-36244 Bad Hersfeld
gpsr@libri.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

In The Great American Stickup, celebrated journalist Robert Scheer uncovers the hidden story behind one of the greatest financial crimes of our time: the Wall Street financial crash of 2008 and the consequent global recession. Instead of going where other journalists have gone in search of this story -- the board rooms and trading floors of the big Wall Street firms -- Scheer goes back to Washington, D.C., a veritable crime scene, beginning in the 1980s, where the captains of the finance industry, their lobbyists and allies among leading politicians destroyed an American regulatory system that had been functioning effectively since the era of the New Deal. This is a story largely forgotten or overlooked by the mainstream media, who wasted more than two decades with their boosterish coverage of Wall Street. Scheer argues that the roots of the disaster go back to the free-market propaganda of the Reagan years and, most damagingly, to the bipartisan deregulation of the banking industry undertaken with the full support of "progressive" Bill Clinton. In fact, if this debacle has a name, Scheer suggests, it is the "Clinton Bubble," that era when the administration let its friends on Wall Street write legislation that razed decades of robust financial regulation. It was Wall Street and Democratic Party darling Robert Rubin along with his clique of economist super-friends -- Alan Greenspan, Lawrence Summers, and a few others -- who inflated a giant real estate bubble by purposely not regulating the derivatives market, resulting in the pain and hardship millions are experiencing now.The Great American Stickup is both a brilliant telling of the story of the Clinton financial clique and the havoc it wrought -- informed by whistleblowers such as Brooksley Born, who goes on the record for Scheer -- and an unsparing anatomy of the American business and political class. It is also a cautionary tale: those who form the nucleus of the Clinton clique are now advising the Obama administration.

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FALTER-Rezension

Auf der Suche nach Schuldigen

Richard Wimmer in FALTER 43/2010 vom 27.10.2010 (S. 21)

Wer ist nun schuld an der Wirtschaftskrise? Da kursieren im Wesentlichen zwei Erklärungsversuche, je nachdem, welchen ideologischen Standpunkt ein Experte vertritt: Es sei Marktversagen, verursacht durch deregulierte, enthemmte und risikovergessene Finanzmärkte sagen jene, die den Marktfundamentalismus ablehnen.
Es sei Staatsversagen, weil die US-Regierung den ärmeren Schichten den Traum vom Eigenheim ermöglichen wollte durch die Vergabe billiger Kredite an Kreditunwürdige ("Subprime"), sagen die anderen.
Diesen Fragen geht der renommierte US-amerikanische Journalist Robert Scheer in "The Great American Stickup" nach, er entlarvt mittels Zahlen und Fakten die Argumente der neokonservativen Staatskritiker als das, was sie sind: bloße ideologische Phrasen.
Aber auch die Demokraten bekommen ihr Fett ab: Die Republikaner unter Ronald Reagan mögen zwar die Deregulierung der Finanzmärkte ideologisch aufbereitet haben, umgesetzt wurde diese jedoch weitgehend unter Präsident Bill Clinton. Unter seiner Regierung wurde zum Beispiel die Trennung von Geschäftsbanken von den Investmentbanken aufgehoben (Glass-Steagall Act), eine Trennung, die sich seit der Depression in den 30ern bewährt hatte. Mehr noch, viele jener Leute, die das Mantra der Deregulierung unter Clinton und George W. Bush gepredigt hatten, sitzen leider auch heute noch unter Präsident Barack Obama an wichtigen Schalthebeln oder gerieren sich als dessen Berater.
Wen wundert es da, dass die US-Banken nach der Krise fast ungeschoren davon-kamen.
Es ist ein zorniges Buch, das nicht im Abstrakten hängenbleibt, sondern das Licht auf die Akteure und Profiteure richtet, auf die Verflechtungen zwischen Regierung und Wall Street. Und auf die Millionen Menschen, die die Zeche für die Wirtschaftskrise zahlen müssen.

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