Bad Words

Selected Short Prose
216 Seiten, Taschenbuch
€ 14,80
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Kurzbeschreibung des Verlags

A moving work of fiction from one of the most important writers of postwar Austrian and German literature.

Born in 1921 to a Jewish mother, Ilse Aichinger (1921-2016) survived World War II in Vienna, while her twin sister Helga escaped with one of the last Kindertransporte to England in 1938. Many of their relatives were deported and murdered. Those losses make themselves felt throughout Aichinger's writing, which since her first and only novel, The Greater Hope, in 1948, has highlighted displacement, estrangement, and a sharp skepticism toward language. By 1976, when she published Bad Words in German, her writing had become powerfully poetic, dense, and experimental. This volume presents the whole of the original Bad Words in English for the first time, along with a selection of Aichinger's other short stories of the period; together, they demonstrate her courageous effort to create and deploy a language unmarred by misleading certainties, preconceived rules, or implicit ideologies.

Über die Autorin

Die bedeutende Nachkriegsautorin Ilse Aichinger wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. Im Nationalsozialismus wurden sie und ihre Familie verfolgt. Aichinger überlebte den Holocaust und begann nach Kriegsende Medizin zu studieren, brach es dann jedoch ab um ihren ersten und einzigen Roman "Die größere Hoffnung", in dem sie über die Kriegszeit in Wien berichtet, zu beenden. Ein Teil des Romans wurde bereits 1945 in der Tageszeitung "Wiener Kurier" unter dem Titel "Das vierte Tor" veröffentlicht, der Roman erschien erst 1948. Anschließend wurde Aichinger als Lektorin beim S. Fischer Verlag in Wien und Frankfurt/Main engagiert und war als Assistentin bei Inge Aicher-Scholl an der Ulmer Hochschule für Gestaltung tätig. Als Mitglied der "Gruppe 47" erhielt sie für ihre "Spiegelgeschichte" 1952 den Literaturpreis der "Gruppe 47". Ein Jahr später publizierte Aichinger ihr erstes Hörspiel "Knöpfe", welchem noch weitere folgten. Im Jahr 2000 beendete sie ihre Schaffenspause und schrieb für die Tageszeitung "Der Standard". Für ihr Lebenswerk wurde Ilse Aichinger vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Petrarca-Preis, dem Franz-Kafka-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur und den Großen Kulturpreis des Landes Salzburg. Die Schriftstellerin verstarb 2016 im Alter von 95 Jahren in Wien.

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