At No Time

Scenes and Dialogues
144 Seiten, Hardcover
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Kurzbeschreibung des Verlags

Dramatic sketches full of surprising, unpredictable twists and turns from a major twentieth-century German-language author.

A member of the Gruppe 47 writers' group which sought to renew German-language literature after World War II, Ilse Aichinger (1921-2016) achieved great acclaim as a writer of fiction, poetry, prose, and radio drama. The vignettes in At No Time each begin in recognizable situations, often set in Vienna or other Austrian cities, but immediately swerve into bizarre encounters, supernatural or fantastical situations. Precisely drawn yet disturbingly skewed, they are both naturalistic and disjointed, like the finest surrealist paintings. Created to be experienced on the page or on the radio rather than the stage, they echo the magic realism of her short stories. Even though they frequently take a dark turn, they remain full of humor, agility, and poetic freedom.

Über die Autorin

Die bedeutende Nachkriegsautorin Ilse Aichinger wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. Im Nationalsozialismus wurden sie und ihre Familie verfolgt. Aichinger überlebte den Holocaust und begann nach Kriegsende Medizin zu studieren, brach es dann jedoch ab um ihren ersten und einzigen Roman "Die größere Hoffnung", in dem sie über die Kriegszeit in Wien berichtet, zu beenden. Ein Teil des Romans wurde bereits 1945 in der Tageszeitung "Wiener Kurier" unter dem Titel "Das vierte Tor" veröffentlicht, der Roman erschien erst 1948. Anschließend wurde Aichinger als Lektorin beim S. Fischer Verlag in Wien und Frankfurt/Main engagiert und war als Assistentin bei Inge Aicher-Scholl an der Ulmer Hochschule für Gestaltung tätig. Als Mitglied der "Gruppe 47" erhielt sie für ihre "Spiegelgeschichte" 1952 den Literaturpreis der "Gruppe 47". Ein Jahr später publizierte Aichinger ihr erstes Hörspiel "Knöpfe", welchem noch weitere folgten. Im Jahr 2000 beendete sie ihre Schaffenspause und schrieb für die Tageszeitung "Der Standard". Für ihr Lebenswerk wurde Ilse Aichinger vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Petrarca-Preis, dem Franz-Kafka-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur und den Großen Kulturpreis des Landes Salzburg. Die Schriftstellerin verstarb 2016 im Alter von 95 Jahren in Wien.

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