Topografien des 20. Jahrhunderts

Die memoriale Poetik des Stolperns in Haroldo de Campos' «Galáxias»
409 Seiten, Hardcover
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Reihe Mimesis
ISBN 9783110639353
Erscheinungsdatum 26.10.2020
Genre Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Romanische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
Verlag De Gruyter
Sonstige Mitwirkung Freie Universität Berlin
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De Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13 | DE-10785 Berlin
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags



Das Ziel der Studie ist eine Neulektüre von Haroldo de Campos’ polyphonem Weltgedicht
Galáxias
(1984), das bisher vor allem im Kontext der konkreten Poesie und des lateinamerikanischen Neobarock besprochen wurde. Jasmin Wrobel zeigt, dass das Werk vielmehr als poetisches Zeitzeugnis des Jahrhunderts der Katastrophen zu lesen ist: die Referenzen auf traumatische historische Ereignisse – insbesondere auf die Shoah und den europäischen Faschismus – verankern sich als ‹Stolpersteine› in der Textarchitektur der
Galáxias
, eine Konzept-Metapher, die in der Untersuchung in erster Linie von Gunter Demnigs Mahnmal-Projekt hergeleitet wird. In der Analyse wird erörtert, wie diese ‹textuellen Stolpersteine› zu Momenten des Innehaltens und Verstehens an der hermetischen, neobarocken Textoberfläche führen und wie sie sich zu einer ‹Poetik des Stolperns› fügen. In diesem Zusammenhang wird auch die Bedeutung von Haroldo de Campos’ Europareisen 1959 und 1964 aufgezeigt, die sich als interpretatorische Schlüsselrouten für das Werk erweisen. Die Begegnung mit dem US-amerikanischen Dichter Ezra Pound 1959 wird hierbei als eigener ‹Stolperstein› auf de Campos’ Weg zu den
Galáxias
identifiziert.


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