Rosen sagen mir nichts

Kolonialismus und Unabhängigkeitskrieg in der portugiesischen und mosambikanischen Lyrik
356 Seiten, Hardcover
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Reihe Mimesis
Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Geschichte und Kritik Literaturwissenschaft, allgemein 1900 bis 2000
ISBN 9783112229415
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.06.2026
Größe 23 x 15.5 cm
Verlag De Gruyter
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HerstellerangabenAnzeigen
De Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13 | DE-10785 Berlin
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Studie fragt nach der Verflechtungsgeschichte politischer und literarischer Identitätsentwürfe im kolonialen Spannungsverhältnis zwischen Portugal und Mosambik.

Durch die kontrastive Untersuchung politischer Diskurse, gesellschaftlicher Praxis und literarischer Texte wird in einem hermeneutischen Zirkel ein differenziertes Verständnis der jeweiligen Identitätskonstruktionen herausgearbeitet.

Den Kern der Arbeit bildet die Untersuchung portugiesischer und mosambikanischer Lyrikanthologien auf der zuvor erarbeiteten Folie der extraliterarisch konstruierten Identitäten mit dem Ziel herauszuarbeiten, inwiefern die Gedichte diese Identitäts(an)gebote aufgreifen, modellieren oder verwerfen. Die feine Aufschlüsselung der literarischen Selbst- und Fremdbilder ergibt ein komplexes Fresko, in dem zwischen der strukturell angelegten Feindschaft und dem Ausdruck von nationalistischen Gefühlen, auch Solidarität, Mitgefühl, grenzüberschreitende Identifikation, gemeinsame Trauer und Hoffnung auszumachen sind.

Die Studie enthält eine Zusammenführung und Operationalisierung von Identitätstheorien aus dem globalen Norden und dem globalen Süden, vermittelt breite Kenntnis über die Spätphase des portugiesischen Kolonialismus sowie über die Formierung der Befreiungsbewegung in Mosambik und analysiert detailreich ein literarisches Textkorpus, zu dem bisher noch keine Studien vorliegen.

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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Geschichte und Kritik Literaturwissenschaft, allgemein 1900 bis 2000
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