Mehrdimensionale Diskriminierungen

Rechtliche Erfassbarkeit von Intersektionalität und Benachteiligungsstrukturen am Beispiel von Art. 3 Abs. 3 GG
314 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Studien und Beiträge zum Öffentlichen Recht
Themen Recht Recht bestimmter Jurisdiktionen und bestimmter Rechtsgebiete Verfassungs- und Verwaltungsrecht Menschenrechte und Bürgerrechte Verfassungsrecht und Menschenrechte
ISBN 9783161705762
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 14.04.2026
Größe 23.2 x 15.5 cm
Verlag Mohr Siebeck
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Jana Trispel
Wilhelmstraße, 18 | DE-72074 Tübingen
trispel@mohrsiebeck.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Luisa Lehning befasst sich mit der rechtsdogmatischen Verarbeitung des Konzepts der Intersektionalität unter Berücksichtigung von Diskriminierungsstrukturen. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit das kategoriale System des deutschen Verfassungs- und Antidiskriminierungsrechts die Benachteiligung mehrfach marginalisierter Personen adäquat erfassen kann. Nach einer Einführung in die grundlegenden Begriffe erläutert sie die Möglichkeit und Notwendigkeit einer mehrdimensionalen Auslegung von Art. 3 Abs. 3 GG. Im Hinblick auf die rechtliche Erfassbarkeit analysiert sie zunächst postkategoriale Ansätze wie den Anti-Stereotyping Approach und den Vulnerabilitätsbegriff. Sie geht außerdem der Frage nach, inwieweit dogmatische Figuren wie etwa Grundrechtskonkurrenzen und -kumulationen sowie additive Grundrechtseingriffe, die ursprünglich für die Freiheitsgrundrechte entwickelt wurden, übertragen werden können. Ausgangspunkt ist das den Gleichheitsrechten im Grundgesetz und in der Rechtsprechung häufig zugeschriebene „Schattendasein". Es äußert sich darin, dass Freiheitsrechten oft ein Vorrang eingeräumt wird und die gleichheitsrechtliche Dogmatik weniger stark ausgeprägt ist. Dadurch gerät die Benachteiligungsdimension, die insbesondere für Minderheitengruppen relevant ist, in den Hintergrund. Als Ergebnis entwickelt die Autorin ein dogmatisches Raster, mit dem rechtlich bislang zu wenig beachtete mehrdimensionale Ungleichbehandlungen sichtbar gemacht und ihre spezifische Intensität für Angehörige marginalisierter Gruppen bestimmt werden kann.

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