Cross-bearing in Early Christianity

309 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe
Themen Philosophie und Religion Religion und Glaube Christentum Heilige Texte und geheiligte Schriften Bibel Neues Testament
ISBN 9783162000415
Sprache Englisch
Erscheinungsdatum 28.04.2026
Größe 23.2 x 15.5 cm
Verlag Mohr Siebeck
LieferzeitLieferung in 2-5 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Jana Trispel
Wilhelmstraße, 18 | DE-72074 Tübingen
trispel@mohrsiebeck.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Ruben van Wingerden untersucht, wie das Motiv des Kreuztragens im frühen Christentum bis zum 3. Jahrhundert interpretiert wurde. Zunächst analysiert er die neutestamentliche Überlieferung: Markus und Matthäus verbinden das Kreuztragen mit der Bereitschaft, unter Verfolgung zu sterben, während Lukas die Bezüge zum physischen Tod abschwächt und den Verzicht auf Besitz hervorhebt. Johannes lässt Simon von Kyrene aus und betont die Selbständigkeit Jesu, der sein Leben eigenständig hingibt. Simon selbst wird im Horizont des griechisch-römischen "edlen Todes" gedeutet, bei dem der unschuldige Philosoph seine Würde wahrt. Im zweiten Schritt verfolgt van Wingerden die Rezeption bei frühchristlichen Autoren. Irenäus, Clemens von Alexandria, Tertullian, Cyprian, Novatian und Origenes entwickelten ein breites Spektrum von metaphorischen bis hin zu martyriologischen Deutungen. Ein durchgehender Befund ist, dass Kreuztragen als Bereitschaft zum Martyrium verstanden wurde, niemals jedoch als wörtliche Aufforderung zur Kreuzigung. Origenes markiert den ersten Beleg, in dem Simon von Kyrene mit Jüngerschaft verbunden wird. Auffällig ist zudem, dass Lk 9,23 mit dem Zusatz "täglich" in diesen Schriften fehlt - offenbar deshalb, weil in Zeiten der Verfolgung nicht die alltägliche Askese, sondern die unmittelbare Todesbereitschaft im Vordergrund stand. Ebenso erscheinen die Sprüche aus Matthäus und Lukas häufig in kombinierter Form, was auf eine flexible Texttradition hinweist. Indem Ruben van Wingerden diese Deutungen in jüdische, römische und philosophische Kontexte einordnet, macht er sichtbar, wie frühchristliche Lesarten das Motiv zu einer komplexen Tradition gestalteten, in der physisches Martyrium und spiritueller Tod gegenüber Besitz, Leidenschaften und familiären Bindungen ineinandergreifen.

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Themen Philosophie und Religion Religion und Glaube Christentum Heilige Texte und geheiligte Schriften Bibel Neues Testament
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