Finfluencing

Die aufsichtsrechtliche Einordnung des Phänomens der Finanz-Influencer
432 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Schriften zum Recht der Digitalisierung
Themen Recht Recht bestimmter Jurisdiktionen und bestimmter Rechtsgebiete Finanzrecht, allgemein Kapitalmarkt- und Wertpapierrecht
ISBN 9783162007681
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 16.09.2026
Größe 23.2 x 15.5 cm
Verlag Mohr Siebeck
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HerstellerangabenAnzeigen
Jana Trispel
Wilhelmstraße, 18 | DE-72074 Tübingen
trispel@mohrsiebeck.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Digitalisierung hat die Kommunikation an Finanzmärkten grundlegend verändert. Während früher Finanzanalysten, Berater und Journalisten zentrale Informationsquellen für Privatanleger waren, treten heute verstärkt Finanz-Influencer in sozialen Medien auf und prägen die Meinungsbildung von Kleinanlegern. Jan Sehorz ordnet ihre Tätigkeit im europäischen und deutschen Finanzmarktaufsichtsrecht ein und verbindet sozialwissenschaftliche Erkenntnisse mit einer rechtlichen Analyse der Anwendbarkeit einschlägiger Vorschriften für Finanzinstrumente und Kryptowerte. Ausgehend vom sozialwissenschaftlichen Konzept der Meinungsführer werden Finanz-Influencer als neuer Typus identifiziert und anhand empirischer Befunde sowie behördlicher Definitionsansätze näher bestimmt. Ebenso wird das Phänomen des „Finfluencings" durch Analyse der Geschäftsmodelle von Finanz-Influencern erschlossen. Angesichts von Vorwürfen einer Tätigkeit im regulatorischen Graubereich beleuchtet die Arbeit medien- und wettbewerbsrechtliche Vorgaben. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit finanzaufsichtsrechtliche Tatbestände wie Anlageempfehlung, Marktmanipulation, Anlageberatung, Anlagevermittlung und Marketingmitteilungen auf die Aktivitäten von Finanz-Influencern Anwendung finden. Darauf aufbauend werden relevante Pflichten sowie präventive und repressive Befugnisse der Aufsichtsbehörden dargestellt, wobei stets ein Vergleich zwischen den Regimen für Finanzinstrumente und Kryptowerte erfolgt. Abschließend zeigt der Autor einen regulatorischen Handlungsbedarf auf, um den Schutz von Kleinanlegern im digitalen Informationsumfeld zu gewährleisten.

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