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| Reihe | Studien zu Politik und Verwaltung |
|---|---|
| ISBN | 9783205988670 |
| Erscheinungsdatum | 15.06.1998 |
| Genre | Recht/Sonstiges |
| Verlag | Böhlau Wien |
| Herausgegeben von | Oswald Panagl |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Brill Deutschland GmbH Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn productsafety@degruyterbrill.com |
| Reihe | Studien zu Politik und Verwaltung |
|---|---|
| ISBN | 9783205988670 |
| Erscheinungsdatum | 15.06.1998 |
| Genre | Recht/Sonstiges |
| Verlag | Böhlau Wien |
| Herausgegeben von | Oswald Panagl |
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Barbaba Tóth in FALTER 24/2022 vom 15.06.2022 (S. 18)
Wie kann man die Geschichte eines Landes erzählen? Identitäten entstehen beim Reden darüber. Historiker nennen das "Diskurse", und solche nahm sich eine Autorenschaft Ende der 1990er-Jahre als Ausgangspunkt, um ein ganz anderes Österreich-Erzählbuch zu schreiben. "Fahnenwörter der Republik" liest sich wie ein analoger Vorläufer zur heutigen Wikipedia-Denkweise. Anhand ausgesuchter Begriffe, etwa des damals noch aktuellen "Lichtermeeres" oder "Sozialpartnerschaft" oder "Große Koalition", analysierten die Autoren typisch österreichische Gedankenwelten. Zahlreiche Querverweise helfen dabei, sich in das "gelernte Österreichertum" einzulesen.
Barbaba Tóth in FALTER 4/2018 vom 24.01.2018 (S. 22)
Dieser ebenfalls in einem Jubiläumsjahr, nämlich 1998, erschienene Sammelband beschäftigt sich mit der Sprache und ihrer Wirkung in der Politik. Eine besondere Rolle nimmt der Begriff „Dritte Republik“, ein, der vom damaligen FPÖ-Chef Jörg Haider sehr gerne verwendet wurde. Aus heutiger Sicht gibt es interessante Parallelen zu Sebastian Kurz’ türkiser Veränderungspartei. Die Linguisten beschreiben ihn nämlich als ein „Fahnenwort“, das gar keine kognitive Funktion habe. Es stehe nicht für etwas Konkretes, sondern für eine allgemeine Veränderung, der man sich anschließen könne. Die Bewegung sei das Ziel.
Barbaba Tóth in FALTER 50/2015 vom 09.12.2015 (S. 31)
Wie kann man die Geschichte eines Landes erzählen? Identitäten entstehen beim Reden darüber. Historiker nennen das „Diskurse“, und solche nahm sich eine Autorenschaft Ende der 1990er-Jahre als Ausgangspunkt, um ein ganz anderes Österreich-Erzählbuch zu schreiben. „Fahnenwörter der Republik“ liest sich wie ein analoger Vorläufer zur heutigen Wikipedia-Denkweise. Anhand ausgesuchter Begriffe, etwa des damals noch aktuellen „Lichtermeeres“ oder „Sozialparterschaft“ oder „Große Koalition“, analysierten die Autoren typisch österreichische Gedankenwelten. Zahlreiche Querverweise helfen dabei, sich in das „gelernte Österreichertum“ einzulesen.

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